Montag, 19. Dezember 2016

Mr. Snick - Post aus Australien

G´Day Fritzi,

ich bin´s wieder – Snick aus Australien! 
Nach meinem Farmaufenthalt ist die Reiselust wieder gestiegen. Also, ab ins Auto und los! Als erstes ging es in den Springbrook Nationalpark nahe der Gold Coast, denn dort befindet sich der – halte dich fest – "Best of all Lookout"! Nach nur 500m durch dichten Wald wird man mit dieser
wunderschönen Aussicht belohnt. Ganz hinten am Horizont sieht man die Skyline von Surfers Paradise. Die Aussichtsplattform hält ihren Namen somit zu Recht.

Weiter ging es für mich nach Byron Bay, einen kleinen Ort dessen Strände sich perfekt zum Surfen eignen. Aber Achtung! Byron Bay besitzt keine Hai-Netze vor der Küste, weshalb Sichtungen von Haien in sogar nur knietiefem Wasser keine Seltenheit sind. 
Nicht nur die super Wellen locken Touristen an, sondern auch der Leuchtturm, welcher am östlichsten Punkt des australischen Festlandes liegt.
Am liebsten wird er morgens um 5 Uhr besichtigt , um von dort aus den Sonnenaufgang zu genießen. Ich bin der Menschenmenge ausgewichen und habe den neuen Tag an den Klippen weiter südlich begrüßt. 
Dafür war die Leuchtturmbesichtigung am Nachmittag angenehmer, weil nicht so überfüllt. Schau Dir mal diese Aussicht an!
Ein australischer Rabe hat die Aussicht auch genossen:
Über die Hafenstädte Coffs Harbour und Port Macquarie fuhr ich weiter nach Nelson Bay. Dort konnte ich mich im Sandboarding üben. Mit einem Sandboard, ähnlich wie ein Snowboard, ging es eine 20m hohe Sanddüne runter. 
Ermüdend ist nur, dass es dann wieder 20m die Düne hoch geht. Du kannst dir also denken, dass ich nach etwas mehr als einer Stunde ganz schön geschafft war. Doch das Highlight in Nelson Bay war dies nicht, auch nicht das Schnorcheln, noch nicht mal die Wale, welche ich vom Stockton Beach aus gesehen habe. Ich habe allen Mut zusammen genommen und bin mit Haien und Rochen in ein Becken gestiegen. Irukandji Shark and Ray Encounters bietet dies an. Erst wird man mit kleinen und jungen Tieren vertraut gemacht und am Ende hat ein etwa 1,5 m im Durchschnitt großer Mantarochen namens „Mrs. Grey“ mit mir gekuschelt. Bis zu 3 m große Haie schwammen für eine Streicheleinheit vorbei. Währenddessen wurden mir viele interessante Infos von der Betreuerin gegeben. Leider sind über 80% der Haiarten gefährdet und es ist wahrscheinlicher von einem Blitz getroffen zu werden, als eine Haiattacke zu erleben.

Mit einer unvergesslichen Begegnung und mehr Sympathie für unsere Wasserbewohner habe ich Nelson Bay  verlassen, um in die Großstadt Sydney einzutauchen.

Cheers, dein Snick

Lieber Snicki, liebe Jessy, lieber Jonas! Wir wünschen Euch dreien ein wundervolles Weihnachtsfest und hoffen Ihr habt in Australien 
eine schöne Zeit! Wir denken an Euch! Mit liebsten Grüßen von uns 4en!

 

Kommentare:

  1. Ohhh, wieder eine Runde Fernweh hier.....was für tolle Fotos.....
    Lieben Gruß
    Gisi

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  2. Australien wird für mich immer mehr zu Fernweh, je mehr so tolle Berichte du hier zeigst. Als Biologin denke ich sofort nur an supergiftige Tiere, extremes Klima, ... LG Ingrid

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