Sonntag, 24. April 2016

Little Dundee - Briefe an Fritzi - Australien 3

...schon geht`s weiter! Viel Saß Euch mit Little Dundee!! Nicole (Leni) 


G'Day Fritzi!

Ich habe wieder so viel zu berichten!
Als ich von Sydney nach Cairns geflogen bin, 
ging mein Programm direkt los. 
In der Nähe vom Flughafen, dem Örtchen "Freshwater“, das übrigens übersetzt: „Frischwasser“ bedeutet, startete ich eine Tour mit der historischen Eisenbahn vom Tal aus hoch in den kleinen Ort "Kuranda". 
 
Die Bahnfahrt war sehr erlebnisreich, denn wir haben uns durch Berge geschlängelt und fuhren an Wasserfällen vorbei. 
Angekommen, habe ich den Ort etwas erkundet. Kuranda ist ein Ort, wo Aborigines wohnen, das sind die Ureinwohner Australiens. Ich habe kleine Kinder gesehen, die Didgeridoo gespielt haben. Weißt du was ein Didgeridoo ist? Es ist ein traditionelles Blasinstrument der Aborigines, das aus einem Eukalyptusstamm angefertigt wird. 
Es sind sehr interessante Töne, die dieses Musikinstrument erzeugt.
Weiter durch den Ort habe ich dann einen kleinen Tierpark gefunden und weißt du was ich da gemacht habe? Ich habe einen Koala geknuddelt! 
Ja wirklich! Ich durfte einen Koala anfassen! Der war vielleicht weich und kuschelig! Außerdem habe ich Kängurus gefüttert und Krokodile habe ich auch gesehen, 
aber die waren zum Glück hinter einer Absperrung.  
Und viele tolle andere Tiere! Ich hätte stundenlang bleiben können und die vielen Tiere beobachten!
Zurück ging es dann nicht mit der Eisenbahn, 
sondern mit der "Skyrail", einer Seilbahn. 
Da bin ich 7,5 km  hinweg über den Regenwald, nur wenige Meter über den Baumwipfeln, am Wasserfall vorbei zurück ins Tal gefahren. Es war einfach traumhaft schön und so friedlich.
 
Von dort bin ich ins Stadtzentrum von Cairns gefahren. Cairns ist ein kleiner touristischer Ort direkt am Meer. Es gibt eine ganz lange Strandpromenade, die zu einem schönen Abendspaziergang eingeladen hat.
Dort habe ich dann eine Gruppe Māori getroffen, die Haka getanzt haben. 

 
Haka ist ein ritueller Tanz in Neuseeland, der von den Einheimischen zur Begrüßung von Gästen aufgeführt wird. Er wird aber auch zur Einschüchterung von Gegnern vorgetragen, z. B. vor einem Rugby-Spiel. Dabei machen die Tänzer ganz gruselige Grimassen und Geräusche…schon komisch, so etwas gibt es bei uns nicht.
Am nächsten Tag war mein Ziel der "Dain-tree Rainforest", 

der älteste Regenwald der Welt, der ist riesengroß, nämlich 772 km2. Auf dem Weg dorthin habe ich in den Städten Port Douglas und Mossmann Halt gemacht, um Fotos zu machen und die einzigartige Szenerie zu genießen. 
Dann ging es weiter in den Ort "Daintree Village", wo ich ganz abgelegen in einem Holzhaus auf Stelzen "Jaramali", mitten im Regenwald übernachtet habe. 
Da ich im Dunkeln dort angekommen bin, hat mir der nächste morgen eine große Überraschung beschert, denn die Aussicht war einfach unbeschreiblich. Ich konnte vom Balkon des Hauses den Regenwald überblicken und man hat nichts gehört außer das Zwitschern der Vögel und das Zirpen der Grillen.
Einfach genial, diese Friedlichkeit und pure Natur.
Dann ging mein Programm auch schon weiter und das bedeutet mit dem Auto auf eine kleine Fähre, damit einen Fluss überqueren, aus dem Regenwald raus und dann eine 10 Stunden lange Autofahrt nach "Airlie Beach". Airlie Beach ist ein kleiner Ort am Meer, wo viele Rucksack-Touristen Urlaub machen, denn von hier aus kann man ganz wunderbar mit dem Boot raus zum "Great Barrier Reef", einem unvorstellbar großen Korallenriff entlang der Ostküste Australiens, fahren. Und rate mal, was ich übermorgen mache? Genau das! Ich bin schon so aufgeregt!
Ich drück dich, 

Dein Little Dundee


Danke an Sylvia, Maike, Jan und Richard für das ausdauernde LittleDundee tragen,  fotografieren und wundervolle Berichten!  

Samstag, 23. April 2016

Little Dundee - Briefe an Fritzi - Australien 2

Post von Little Dundee! Viel Spaß! Nicole (Leni)


Liebster Fritzi!


Wow ich war in Sydney! Ja, die Stadt  mit der großen Brücke und dem berühmten Opernhaus. Ich kann es selbst kaum glauben. 
Aber nun von vorn! Also von Canberra bin ich nach Sydney gefahren. Die Fahrt dorthin dauert mit dem Auto nur 3 Stunden. In meinem Hotel im Hafen, dem "Darling Harbour", angekommen, bin ich erst einmal eine Runde spazieren gegangen und habe das Stadtzentrum erkundet. 
Das war nach der Autofahrt sehr angenehm. Sydney ist wirklich eine wunderschöne Stadt! Sie ist übrigens die größte Stadt in Australien und hat 4,6 Millionen Einwohner. Weißt du noch? Die Hauptstadt Canberra ist sehr viel kleiner.
Mitten in der Stadt habe ich den "Westfield Tower" gefunden.
Das ist ein großer Turm in einem Einkaufszentrum, er ist ganze 309 m hoch. Und wie du ja bereits weißt: ich liebe Türme und die Aussichten und habe mir die Chance natürlich nicht nehmen lassen und bin den Turm hochgefahren. Auf 251 Meter gibt es eine große Aussichtsplattform und von dort aus konnte ich wirklich ganz Sydney und sogar darüber hinaus sehen und selber feststellen, das Sydney viel, viel größer als Canberra ist! Ich hätte stundenlang dort oben bleiben und einfach nur die Aussicht genießen können, aber der Tag war leider schon fast zu Ende. Also habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht. 
Am Hotel habe ich dann überraschenderweise ein Feuerwerk erlebt. 
Das gibt es dort jeden Samstag zwischen September und Dezember, stell dir das mal vor! Da habe ich ganz schön Glück gehabt, das ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war! Es war beeindruckend!
Für den nächsten Tag habe ich dann einen großen Spaziergang geplant. Ich bin im Hafen gestartet 
und dann durch das berühmte Viertel "The Rocks" gelaufen.
Nach einigen Kilometern war ich im neuen, kleinen Hafenviertel "Pier" und von dort ist sie dann auch zu sehen, die Sydney Harbour Bridge. 
Das war so eindrucksvoll, denn die Brücke ist rieeeesengroß! Mit 503 Metern Spannweite und einer Höhe von ca. 135 Metern zählt sie zu den weltweit längsten Bogenbrücken. Mit den Auffahrrampen ist sie sogar ganze 1149 m lang. Beim näheren Hinschauen habe ich gesehen, dass einige Leute sogar auf dem Brückenbogen entlanggelaufen sind.
Das hätte ich mich nicht getraut! 
Den Brückenbogen nennt man übrigens auch „Kleiderbügel“, weil er genauso aussieht - lustig, was?! 
Unter der Brücke war ein kleiner niedlicher Markt, wo verschiedenste Dinge, aber größtenteils Souvenirs verkauft wurden. Einfach eine tolle Atmosphäre bei schönem Wetter und gut gelaunten Menschen.
Nach dem Markt ging es dann weiter in den nördlichen Teil des Hafens, den "Circular Quay" und ja, da war es dann, das Sydney Opera House, das Wahrzeichen der Stadt. 
Und ich kann dir versprechen es sieht noch viiiel eindrucksvoller aus als auf Bildern! Es enthält 5 Theater und die sind jeweils noch viel größer als das Theater in Münster. Das Dach besteht aus 1.100.000 glasierten weißen Keramikfliesen und weißt du woher diese Fliesen kommen? Aus Schweden in Europa! Unglaublich, was?! 
Was ich für ein Glück habe, all diese tollen Dinge zu sehen...

Fasziniert von allem, was ich an diesem Tag wieder gesehen habe, machte ich mich auf den Weg zurück zum Hotel, denn morgen muss ich ganz früh aufstehen. Ich fliege nämlich nach Cairns, eine Stadt im Norden von Australien.


Also Fritzi, gute Nacht und bis zu meinem nächsten Brief!



Dein Little Dundee


PS: Der nächste Brief ist schon hier und startklar....
PS: Mit liebsten DANK! an Sylvia, Maike, Richard und Jan! 

Mittwoch, 20. April 2016

8. Geburtstag

Unsere Tochter ist Anfang März 8 Jahre alt geworden! Gefeiert wurde wieder in zwei Etappen. Für die Feier zu Hause mit uns großen und die Schule gab es ihre geliebten Schweinekuchen, die sie sogar mit ihrer Cousine aus den USA - die gerade zu Besuch war -  gemeinsam backen und verzieren konnte! (Litara it was a wonderful great time with you! Alofa! )

Und am Montag war es nun endlich soweit und der heiß ersehnte Kindergeburtstag konnte starten.
Letztes Jahr zum 7. Geburtstag hat unsere Tochter sich einen richtigen Spielegeburtstag gewünscht.  Damals waren wir mit ihrem - vermeintlich so einfachen Wunsch - zu Hause spielen zu wollen schon  eine Ausnahme. Aber es war TOLL! Und dieses Jahr? Es sollte GENAU SO sein! - Nichts anderes wurde gewünscht - kein Ausflug, keine grandiose Unternehmung/ Aktion - am liebsten eine Feier zu Hause. Das ist doch eigentlich ein wunderschönes Kompliment, oder?!
Also ging die Planung los! Einige Spiele aus dem letzten Jahr wollte unsere Tochter unbedingt wiederholen und es sollten Nagelbilder gestaltet werden. Vieeele Nägel und Holzplatten mit der Stärke von 18 mm. wurden im Baumarkt besorgt, die wir etwas größer als DIN A 4 zuschneiden ließen. Einige Wollknäuel wurden noch nachgekauft und die Bastel-Sammlung damit ergänzt und weiter ging es mit der Suche  nach Vorlagen für die geplanten Nagelbilder. Entschieden habe ich mich für einige College-Buchstaben  und auch einige Plotter-Dateien von Bunte Knete von Frl. Päng wurden noch "zweckentfremdet" (mit ihrer Zustimmung! DANKE Linda!). 
Nach dem Geburtstagskuchen und der Geschenkesichtung ging es direkt weiter in den Partykeller! Entstanden sind mit Hilfe von vielen Hammern richtig tolle Bilder!  (...Ich habe jetzt ernsthaft nach dem Plural von Hammer gegoogelt....tststs *Kopf schüttel*....ABER selbst da gibt es seeehr unterschiedliche Meinungen...So what!)
Zuerst wurde die Vorlage mit Hilfe von Tesa auf dem Holz fixiert und die Nägel erst an den Ecken und später im Abstand von 1-2 cm. runderherum eingeschlagen:



Selbst unser kleiner Mann mit seinen 5 Jahren hatte irre Spaß!
Als die Nägel alle drin - und die Konturen damit nachgezogen waren; konnte das perforierte Papier problemlos entfernt werden. 
Weiter ging es mit dem Auswählen der Wolle und dem Umwickeln der Nägel:
- SO dass wundertolle Bilder entstanden sind, auf welche die Kinder zurecht stolz sind!! ACHTUNG Bilderflut: 
 Vorlage: Cheeky Fruits
 Vorlage: Cheeky Fruits
 Vorlage: Play my music 
Danach ging es noch eine Runde in den Garten, wo sich glücklicherweise doch noch die Sonne blicken ließ, um eine Runde zu toben und das neue Trampolin wechselnd zu belagern: 
Zum Abschluss gab es noch selbst gemachte Hamburger. - Und diese wurden mit den Worten eines Klassenkameraden "Boah! Die schmecken ja noch besser als die in Amerika" mit Genuss aufgefuttert.....

Ein langer, toller Tag ging so zu Ende und wir fielen alle zufrieden und glücklich in unsere Betten. JA!!! ALLE!!
Mit liebsten Grüßen!
Eure Nicole (Leni)



Mittwoch, 6. April 2016

Little Dundee - Briefe an Fritzi - Australien 1

Gastpost von Little Dundee! - Klappe/die Zweite. Viel Spaß! 
Eure Nicole (Leni)


Post aus Australien 

G'Day Mate!

So sagt man hier in Australien "Guten Tag" zu seinen Freunden. Wirklich witzig die Australier. 
Ich bin nun also fast genau auf der anderen Seite der Erde. Australien ist sooo weit entfernt von Deutschland und Europa, nämlich mehr als 14.000 Kilometer. Der Flug ist wirklich ganz schön lang! Mehr als einen Tag und eine Nacht bin ich geflogen. Aber die lange Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt! Als Begrüßung habe ich in meinem Hotelzimmer ein Willkommenspaket gefunden. 
Mit dabei waren Flip Flops, oder wie man in Australien sagt „Thongs“, die die meisten Australier hier anziehen. Für mich gab es keine. Aber das konnte ja auch keiner ahnen, dass ein so kleiner wie ich mitkommt! Aber da die Großen mich ja die meiste Zeit tragen mit meinen kurzen Beinchen, war das gar nicht schlimm!
Ich bin nun in Canberra. Canberra ist die Hauptstadt von Australien und wirklich eine sehr tolle Stadt. Von der Größe her ist sie ähnlich wie Münster. Hier wohnen ca. 360.000 Menschen. Für eine Hauptstadt ist das eigentlich ziemlich klein. 
Am ersten Tag habe ich eine gaaanz lange Fahrradtour entlang des Sees gemacht, der mitten in Canberra liegt, ähnlich wie der Aasee in Münster. Der See heißt "Lake Burley Griffin". 
"Lake" ist das englische Wort für "See", wusstest du das? 
Die Fahrradtour war wunderschön, aber auch ganz schön anstrengend. Der See ist nämlich wirklich ziemlich groß und dazu kommen dann noch die warmen Temperaturen. Die Sonne hier ist viel stärker als in Deutschland. Deshalb musste ich immer aufpassen, dass ich mich gut mit Sonnenschutz eincreme und eine Mütze trage. 
Hier dürfen die Kinder in den Kindergärten und Schulen nur mit einer Kopfbedeckung nach draußen, echt komisch. Und gaaanz viel Wasser trinken muss man hier auch, da man so viel schwitzt.

Nun ja, als ich dann so mit dem Fahrrad entlang des Sees gefahren bin, kam ich zu einem Park, dem "Weston Park" und weißt du was ich da entdeckt habe? Ein Känguru MIT einem Baby im Beutel!! Echt jetzt!
Ich war so aufgeregt, dass ich erst einmal fast erstarrt bin.
Wusstest Du, dass die Babys erst nach einem halben Jahr das erste Mal den Beutel ihrer Mami verlassen? Es gibt noch so vie zu lernen und zu entdecken!
Als ich dann weiter in Richtung des Kängurus geschaut habe, habe ich nach und nach ein zweites, drittes....ja eine ganze Känguru-Familie entdeckt. Wow, wie faszinierend das war. Nun ja, leider war die Känguru-Familie eher weniger fasziniert von mir und ist langsam und friedlich..hop..hop..hop davongehopst. Hast Du mich schon entdeckt?
Ja, es sind relativ scheue Tiere und mir wurde gesagt, dass man immer sicheren Abstand halten sollte. 
Kängurus, die sich bedroht fühlen - ganz besonders wenn sie Babys haben und diese beschützen wollen - können sehr gefährlich werden, da sie ganz doll treten können. Dabei stützen sie sich auf ihren Schwanz und gleichzeitig schießen beide Beine nach vorn. Und sie sind schnell wie der Blitz, wenn sie wollen! Dann springen sie nur mit den großen Hinterbeinen, während der lange Schwanz in der Luft bleibt und zum Halten der Balance dient! So schaffen es die Kängurus bis zu 50 km/h schnell zu springen und Sprünge von bis zu 9 Metern Länge zu schaffen. Wahnsinn, oder?! Stell Dir das mal vor! Aber sie können sich natürlich auch ganz gemütlich fortbewegen. Dafür stützt sich das Känguru mit den viel kleineren Vorderpfoten UND dem großen Schwanz ab, während es die Hinterbeine nach vorne schwingt. Wenn die Hinterbeine wieder fest auf dem Boden stehen, werden die Vorderpfoten und der Schwanz wieder nachgeholt.   
Meine Känguru-Familie war ganz lieb und entspannt und ich habe sie in Ruhe weiter auf der Wiese Gras fressen lassen.

Am nächsten Tag ging es dann direkt weiter und ich bin den "Red Hill" hochgelaufen. Das ist ein 175 Meter hoher Berg. Und auch wenn sich das erstmal gar nicht so hoch anhört, es war ganz schön anstrengend da hoch zu kraxeln. 
Es hat sich aber gelohnt, denn die Aussicht ist wirklich fantastisch - man kann über ganz Canberra schauen. Das war wirklich ein wunderschöner Tag in der Natur.



Abends war ich auf der "Lonsdale Street". Das ist eine Straße im Stadtzentrum, wo viele Restaurants und Bars sind und auf einem kleinen Teil der Straße viele verschiedene "Food Trucks" stehen. 
Das sind kleine Busse, die dort stehen und verschiedenstes Essen verkaufen - von Bratwurst über indische und chinesische Küche, da war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Da habe ich mich dann den Rest des Abends durchgefuttert. Mmmmmh lecker!

Den darauffolgenden Tag habe ich dann außerhalb von Canberra verbracht. Mit dem Auto ging es ins ca. 40 Kilometer entfernte "Tidbinbilla Naturreservat". Und auf dem Weg dorthin habe ich das NASA Space Center entdeckt, wo ich einiges über die Erforschung des Weltraums gelernt habe. 
Dort stehen riesengroße Tellerantennen. Wirklich sehr interessant und informativ.
Aber dann wollte ich unbedingt weiter nach Tidbinbilla und darauf habe ich mich wirklich zu Recht unglaublich gefreut. 
 
Dort konnte ich verschiedenste Tiere in der Natur beobachten. Ich habe Kängurus, Emus, Pelikane,
ja und sogar meinen ersten Koala Bären gesehen, nachdem ich wusste wo es lang geht! 
Die Koalas sind nachtaktive Tiere und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag! Hihi....Sie sind eigentlich NOCH fauler, als die Faultiere, die nur knapp 16 Stunden schlafen. Sie ernähren sich von Eukalyptuspflanzen und essen davon Rinde, Früchte und vor allem die Blätter. Und sie sind genau wie die Kängurus Beuteltiere! Wusstest Du das? Ich mag die Koalas!! 
Ach war das wunderschön und so friedlich! Aufpassen musste ich allerdings auch, da in der freien Natur natürlich auch gefährliche Tiere, wie zum Beispiel Schlangen leben. Aber ich hatte Glück und mir ist keine über den Weg gekrochen.
Nachdem ich das Reservat für einige Stunden erkundet habe (und ich hätte am liebsten noch mehr Zeit dort verbracht), machte ich mich auf den Weg zurück nach Canberra.
Unbedingt wollte ich noch vor Sonnenuntergang den "Telstra Tower"  Fernsehturm hochfahren. 
Von dem ca. 200 Meter hohen Turm, der eine der bekanntesten Wahrzeichen von Camberra ist,  konnte ich eine einmalige Aussicht genießen. 
 
Wow, so viele Eindrücke und das erst nach wenigen Tagen! Ich kann es kaum erwarten, was ich noch alles in Australien erleben werde!


Lieber Fritzi, nun werde ich schnell ins Bett gehen, denn morgen geht mein Abenteuer weiter und ich verspreche dir, ich werde dir so schnell wie möglich wieder schreiben und dir alles berichten, damit du auf jeden Fall auf dem Laufenden bist und dann fühlt es sich auch fast so an, als wärest du mit mir hier!



Dein Little Dundee

Danke an Maike, Jan, Sylvia und Richard!