Samstag, 29. Oktober 2016

Adventskalenderfüllung für die 1. Klasse - Freebook

Vielleicht können einige von Euch sich daran erinnern, dass ich letztes Jahr für die Klasse meiner Tochter Lesezeichen gestickt und genäht habe! Dann gab es noch den ersten Nähkurs in der damaligen zweiten Klasse meiner Tochter und aktuell verbringe ich als Mami einige Stunden in der Schule mit den Kindern und dem zweiten Nähkurs in der jetzigen dritten Klasse! (Ich freu mich sooo Euch die Ergebnisse zeigen zu können!!! Das glaubt Ihr gar nicht....) Und damit die Klasse meines Sohnes - vor allem aber auch mein Sohn!! - nicht zu kurz kommt - gibt es auch für die Klasse meines Sohnes Lesezeichen nach meinem Freebook!  - aus Motivstoffen und Jeans! (Die Ränder habe ich nach dem Nähen eingeschnitten und einmal durch die Waschmaschine gejagt,  so dass der Jeansstoff schön ausgefranst ist!)
 
Er durfte schon am Do. die Box seiner Lehrerin übergeben und war sichtlich stolz! - Stolz, dass er eine Überraschung dabei hatte für einen Adventskalender! - und ich glaube auch einfach stolz, dass seine Mami die gemacht hat! Alleine seine Freude war die Arbeit wert!
Der Großteil der Gummibänder habe ich mir bei Snaply gekauft. Die leicht gestreiften gefallen mir für diesen Zweck sehr gut. - Und einige sind aus meinem Restbestand - da ich doch glatt zu wenig bestellt habe......- Dass die Klasse meines Sohnes knapp 12 Schüler mehr hat, als es die meiner Tochter hatte - daran muss ich mich wohl noch gewöhnen *zwinker*.  
Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Klasse sich freut und sie viel und oft genutzt werden!
Und jetzt muss ich mir wohl ganz dringend mal langsam Gedanken um die Weihnachtszeit bei uns zu Hause machen!! Der Weihnachtsmann kam noch nie alleine klar! Hilft nichts! - Da muss ich mit ran......
Liebste Grüße!! 
Nicole

Verlinkt bei: Kostenlose SchnittmusterNähzeit am Wochenende, Made4boys, Kiddikram,
Mount Denim, Alte Jeans neues Leben

Freitag, 28. Oktober 2016

Kuschelige gute Nacht

Auch der kleine Mann im Hause brauchte dringend neue Schlafanzüge!
Für meinen Sohn habe ich mir den Schnitt nach dem Freebook Emil(y) von Heidimade ausgesucht! Vielen lieben DANK! dafür! 
Die Hose habe ich oben knapp 3 cm- gekürzt und unten an den Beinen auch - da mein Sohn zwischen zwei Größen hängt.
Und er hat sich riesig gefreut über seine neuen Kuschel-Schlafanzüge!
- Die sicher auch öfter mal am Wochenende als eine Art Jogginganzug getragen werden! - So schön bequem wie sie sind!
Ein Satz mit "kindlicheren Stoffen" und noch ein ganz, ganz cooler *zwinker* ist entstanden:
Macht Euch alle ein tolles Wochenende! Ich freue mich riesig, dass der Wecker morgen nicht um viertel nach 6 klingelt!!! Yippieeh! 
Mit liebsten Grüßen
Nicole
PS. Verlinkt bei Nähzeit am Wochenende, Made4boys, Kiddikram

Dienstag, 25. Oktober 2016

Lange Schlafis

Bibber...so langsam wird es ganz schön kalt draußen und die kurzen Schlafanzüge wurden jetzt engültig weg geräumt! Die"alten" waren allerdings langsam zu kurz und so entstanden in den letzten Wochen für beide Kids neue!  
So langam wird es zudem Zeit einige Stoffe zu vernähen und die Schränke zu leeren um Platz zu schaffen für Neues! Irgendwann wachsen die Kinder auch schlichtweg nicht nur aus der Größe, sondern in gewisser Weise auch aus den Motiven raus....
Die Schlafis sollten richtig bequem und kuschelig und zudem auch halbwegs flott genäht sein!!! Entschieden habe ich daher bei meiner Tocher für die Schnitte Xater von FM und  Freizeithose von Lillesol und Pelle.
Und sie ist voll und ganz zufrieden mit ihrer Wahl und schlummert gerade schon eingekuschelt mit den kleinen Eisschollen *zwinker*
Die neuen Schlafanzüge vom Sohnemann zeige ich Euch die Tage!
Mit lieben Grüßen
Nicole  

Verlinkt bei:   Kiddikram, Kreadienstag, HOT, Dienstagsdinge,

Sonntag, 23. Oktober 2016

Mr. Snick als Farmer


Hallo Fritzi,
beim letzten Mal habe ich dir vom Beginn meiner Australien-Reise von Cairns bis nach Brisbane berichtet. Heute kann ich dir viele neue Geschichten erzählen, denn in den letzten vier Wochen habe ich das wahre Country-Leben Australiens kennengelernt. Als Woofer, also als freiwillige Arbeitskraft auf einer Farm in der Nähe von Beaudesert, südlich von Brisbane, konnte ich in alle Bereiche des Farmalltages reinschnuppern und tatkräftig mit anpacken. Hier siehst DU das Strandhaus des Farminhabers:
Shamrockvalefarms (übersetzt Kleeblatt-Talfarm) ist eine 1600 Hektar große Farm, die sich hauptsächlich mit der Rinderzucht, dem Getreideanbau und dem Pferdesport beschäftigt. 
Am ersten Tag wurde ich direkt gefordert. Im australischen Frühling werden mit Absicht Buschfeuer gelegt. Du hast richtig gelesen. Die Farmer legen selbst Feuer auf ihren Feldern und das mit gutem Grund. Selbst gelegte Buschfeuer werden in bestimmte Richtungen gelenkt, um sie unter Kontrolle zu halten. Hier war meine Wenigkeit gefragt. Ich wurde in die Bedienung des Traktors eingewiesen und sollte nun Erde aufhäufen, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten können. Während ein etwa 200 Fußballfelder großes Feuer für Australier scheinbar zum Sommeranfang dazu gehört, habe ich mich, teilweise von Flammen umzingelt, nicht ganz so wohl gefühlt. Nachdem mir die Farmer erklärt haben, dass diese kontrollierten Buschfeuer das alte und trockene Gras in nährstoffreiche Asche für neue und grüne Pflanzen verwandeln und so das Risiko eines unkontrollierten Buschbrandes deutlich gesenkt wird, konnte auch ich mich mit dem Feuer anfreunden. Der Tag fing um sieben Uhr in der Früh an und bis das Feuer einigermaßen heruntergebrannt war, vergingen einige Stunden im Qualm. Erst nach vier Tagen war kein Rauch mehr zu sehen und das Feuer komplett erloschen. Mit Stolz kann ich nun sagen, dass ich am ersten Tag einen großen Teil der Farm abgebrannt habe. *zwinker*.....Auf dem Foto siehst du einen kleinen Ausschnitt der abgebrannten Fläche. Ganz hinten in der Mitte!
Wenn wir nicht gerade Feuer legen, fängt der Tag morgens mit Hühner aus dem Stall lassen und füttern an. Eier einsammeln nicht vergessen. 
Danach sind die Pferde an der Reihe, die ebenfalls bereits hungrig sind. 
Auch die Rinder wollen gefüttert werden und dafür geht es mit dem Traktor auf die Weide!
Wenn die Tiere alle versorgt sind, muss der Obst- und Gemüsegarten  kontrolliert - und die Sprinkler-Anlage angestellt werden. Denn die Pflege der Gemüsepflanzen fällt allein in meine Verantwortung und dieser stelle ich mich gerne. 
Meist beginne ich bei den ZucchiniPflanzen, die hier sehr, sehr schnell wachsen!
Weiter geht es bei den Erdbeeren!
Zwischendruch gönne ich mir leckeres Obst und lasse es mir im Schatten des Obstbaumes gut gehen:
Wenn ich so unterwegs bin kommt ab und an "Mary" die Ente  vorbei um mit mir fangen zu spielen:
Das ist immer eine lustige Abwechselung! Aber viel Zeit bleibt nicht - und es ist auch noch viel zu heiß um rumzutoben!
Schau mal! Diese kleinen Wassermelonen warten noch darauf eingepflanzt zu werden:
Allerdings müssen sich die Arbeiter zuvor um die Hasenabwehr kümmern; damit die flinken Gesellen nicht direkt alles wieder ausbuddeln und auffuttern.
Nach dieser Routinearbeit kommen alle Farmarbeiter zusammen und die Aufgaben des Tages werden verteilt. Natürlich haben sich die Farmer auf bestimmte Bereiche spezialisiert – für uns Freiwillige, die überall aushelfen, begann jeder Tag mit einer Überraschung. 
Unkraut zupfen und die Beete im großen Garten pflegen, ist eine Daueraufgabe ohne Ende. Genauso wie Rasenmähen. Wichtig ist dabei, immer mit dem Schatten zu arbeiten, denn Unkraut zupfen in der australischen Mittagssonne kann sehr, sehr warm werden. 
Der Garten ist ebenso ein Zuhause für viele, viele Honigbienen. 
Denen konnte ich mich nur im „Astronautenoutfit“ nähern und musste trotzdem ein paar Stiche durch meine Handschuhe verkraften. Denn wie bei Hunden, gibt es auch bei Bienen verschiedene Rassen und die Bienen der Farm zählen zur  leicht reizbaren Sorte. Die fleißigen Bienen produzieren Honig, der wegen der unterschiedlichen Vegetation anders schmeckt als in Deutschland. Ich kann bestätigen, dass mir auch der australische Honig super schmeckt. Danke, Bienchen!
Wenn wir zu den „yards“ gerufen wurden, dann hieß es: Auf geht’s zur Rinderarbeit! Die Arbeit mit den großen, aber schreckhaften Wiederkäuern ist bei den meisten Woofern total beliebt. Rinder werden mit Quads, 
Pferden und Hunden auf neue Wiesen oder zu den „yards“ getrieben. 
Es ist unglaublich wie schlau und fleißig die Australian Cattle Dogs (Hunde)  sind. Instinktiv wissen sie wie sie die Herde zusammenhalten und welches Rind sie stärker treiben müssen. Die Arbeit war jedes Mal beeindruckend und lehrreich. Obwohl die Rinder so viel größer und schwerer sind, ist es extrem wichtig an der richtigen Stelle mit passendem Elan auf sie zuzugehen. Denn Rinder sind Fluchttiere und versuchen im Schutz der Herde der Gefahr zu entfliehen. In den „yards“ - kleinen abgesperrten Bereichen - können die Rinder gezählt, gewogen und mit Ohrmarken versehen werden. Die bunten Ohrmarken im linken Ohr kennzeichnen das Rind optisch und mit der elektronischen Ohrmarke im rechten Ohr kann jedem Rind eine Nummer im System am PC zugeordnet werden. Diese Ohrmarken müssen beim Kauf neuer Rinder gewechselt bzw. die Nummern im System geändert werden, damit die Regierung weiß, welchem Halter welche Rinder gehören. Die Farm kann sich jedes Jahr auch über eine große Anzahl an Kälbern freuen, welche mit der richtigen Technik gefangen werden, um ihren persönlichen Ohrschmuck zu erhalten. Kälber fangen war für uns Woofer zunächst schwierig und für die Farmer lustig zu beobachten. Damit die Rinder ebenfalls glücklich sind, habe ich mit dem Traktor Heuballen auf den Anhänger geladen und auf den Weiden wieder abgeladen und verteilt. Auf dem Foto siehst du wie sehr sich die Kuh über einen frischen Heuballen freut.

Neben der Arbeit wurde mir auch das Country-Leben abseits der Farm näher gebracht. Ich habe sogar etwas Geld beim Pferderennen in Beaudesert verloren. 
Es ist nunmal nicht immer schlau, auf die schönen Pferde mit den interessantesten Namen wie Highway Queen zu setzen. Wichtiger ist es auf niedrige Quoten zu achten. Denn je kleiner die Quote, desto wahrscheinlicher ist ein Sieg. Auf einem Rodeo war ich ebenfalls. Leider ohne Cowboy-Hut, Cowboy-Stiefel und Hemd, wodurch ich in der Masse wohl aufgefallen bin. Jetzt weiß ich, dass es beim Rodeo viel mehr gibt als mutige Männer auf wilden Bullen. Zum einen gibt es unterschiedliche Alters- und Gewichtsklassen beim Bullenreiten und zum anderen gibt es noch unterschiedliche Kategorien - zum Beispiel einen Jungbullen mit einem Seil vom Pferd aus fangen oder auf buckelnden Pferden reiten. 
Aber auch auf der Farm waren genügend Freizeitmöglichkeiten vorhanden.  
Du weißt ja wie gerne ich klettere! Und neben den Obstbäumen gibt es eine Menge Möglichkeiten! Vom Bau des neuen Bürogebäudes stehen so allerhand Gerüste herum - und wenn ich ganz oben ankomme, habe ich eine richtig tolle Aussicht!
Aber letztens bin ich auf eine Palme geklettert. - du glaubst gar nicht wie ICH mich erschrocken habe!! Schau mal, wer mich da begrüßt hat:
Eine richtig große Spinne! 
Ansonsten kann man prima  Hühner, Gänse und Enten beobachten, während man gemütlich in der Sonne sitzt.

Guck mal! Hier hat sich ein lustiges Paar gefunden. Huhn und Gans brüten gemeinsam im Blumentopf. 
Die Farm besitzt drei große Teiche, an denen ich leider ohne Erfolg angeln war und auf denen ich Kajak fahren konnte. 
Den Abend lasse ich dann nach einem erfolgreichen Tag gemütlich am Pavillon ausklingen.  

Direkt an unserer Woofer-Unterkunft steht ein Billardtisch mit Tischtennisplatte zum drauflegen. So manch‘ spannendes Match wurde dort ausgetragen. 
Wie du siehst, gibt es viel zu erleben auf einer Farm in Australien.
Abends mache ich gerne noch einen Spaziergang und genieße die Natur!
Ich habe meinen Aufenthalt hier wirklich genossen und werde noch oft an die Zeit auf dieser Farm mit super netten Leuten und spannenden Geschichten denken. Heute geht es wieder weiter Richtung Süden, um wunderschöne Orte zu entdecken und neue Abenteuer zu erleben.
Bis bald
Dein Snicki

Samstag, 15. Oktober 2016

Mr. Snick - Work and Travel

Hallo Fritzi,
nachdem ich die vielen wundervollen Briefe und Fotos von LittleDundee und seiner Zeit in Australien gelesen habe, wurde die Vorfreude auf mein halbes Jahr  Work and Travel in Australien immer größer!

Seit nun fast drei Wochen bin ich jetzt schon in Australien und reise von Cairns, der Backpacker-Stadt im Norden von Queensland, Richtung Süden. 
Zuerst habe ich die Wanderwege im tropischen Regenwald in der Umgebung von Cairns genossen. 
Fast habe ich die kleine Eidechse übersehen!
Dieser "Curtain fig tree " hat mich sehr fasziniert.  
Der Curtain Fig Tree ist eine Würgefeige der Art Ficus. Diese Würgefeigen keimen in den Kronen anderer Bäumen und bilden dann Wurzeln aus um den Boden zu erreichen. Sobald die Wurzeln den Boden erreicht haben, wachsen  die Feigen immer schneller und die Wurzeln - die frei in der Luft hängen - werden immer dicker und vernetzen sich.  Bei einem Curtain Fig ist der Wirtsbaum während dieses Prozesses allerdings gekippt, sodass die Luftwurzeln mit bis zu 15 Metern Länge wie ein Vorhang Richtung Boden wachsen. Faszinierend, oder?
Schau Dir dieses Bild mal ganz genau an! 
Weißt Du was da hängt? Guck mal ganz genau hin! Und??? - Das sind Flughunde! Echt jetzt!! Ich konnt es auch erst nicht glauben, als ich nach oben blickte! Sie sind Säugetiere und stellen die  größten Fledertierarten dar. Die größten Flughunde können eine Flügelspannweite von bis zu 170 Zentimetern erreichen. Wahnsinn, oder?!! Manche Arten haben sogar eine Kopfrumpflänge von bis zu 40 Zentimetern! Sie sind  dämmerungs- oder nachtaktiv. Abends beim Sonnenuntergang schwärmen sie leise aus und gehen auf die Jagd. Bei der Nahrungssuche legen sie  oft weite Strecken zurück auf der Suche nach Pflanzen, Früchten und Samen. Sie ernähren sich nämlich rein vegetarisch und tagsüber schlafen sie dann kopfüber hängend und ruhen sich aus. Im Gegensatz zu unseren Fledermäusen findet man Flughunde oft auf Bäumen hängend. Unsere Fledermäuse orientieren sich ja per Echoortung  - aber die Flughunde haben richtig gute Augen und einen ausgezeichneten Geruchssinn und sie halten keinen Winterschlaf! Erst dachte ich sie seien den Fledermäusen sicher sehr ähnlich!
Manche Wanderung wurde sogar zur wahren Kletterpartie, die aber immer mit einer atemberaubenden Aussicht oder einem erfrischenden Bad im Wasserfall belohnt wurde. 
So manch bunter Vogel oder Moschusrattenkänguru ist mir dabei über den Weg gelaufen. Schau Dir mal dieses Buschhuhn an, wie knallig bunt der Kopf aussieht:
Natur pur! 
So viele Tiere habe ich schon entdeckt! Auch eine Australische Wasseragame:
Ehrlich? Ich weiß gar nicht mit welchen Fotos und Erlebnissen ich anfangen soll! Es gibt sooo viel zu erzählen Fritzi! Sooo viele Bilder, die ich Dir zeigen will!  

Auf meiner Reise entlang der Küste bin ich an einsamen Stränden und kleinen, sowie großen Städten vorbei gekommen.
In Hervey Bay blieb ich sogar ein paar Tage länger und dass nicht nur wegen des traumhaften Strandes direkt am Campingplatz. 
Zwar habe ich die Dingos auf Fraser Island, der großen Insel vor der Küste von Hervey Bay, nicht besucht. - Dafür konnte ich aber die Buckelwale vor der Küste aus nächster Nähe vom Boot aus beobachten:
Momentan haben die etwa 11 m langen, weiblichen Wale ihre Jungtiere dicht an ihrer Seite. Allein die Kleinen wirken schon riesig. Beeindruckend ist es dann, wenn die Mutter direkt neben dem Boot auftaucht. 
Insgesamt vier Stunden waren wir auf dem Meer. Genug Zeit um das perfekte Foto zu schießen. Denn wie bei allen anderen Passagieren hieß es bei mir auch, Kamera auf Serienaufnahme stellen und los. Mit der untergehenden Sonne im Rücken, einem Lächeln im Gesicht und vielen Fotos im Gepäck ging es dann in den Hafen zurück. Mit Stolz kann ich dir nun mein Ergebnis präsentieren. 
Der nächste Tag sollte dann etwas sportlicher werden. Unter den unzähligen Wassersport-Aktivitäten habe ich mir das Segeln auf einem Katamaran ausgesucht. An meinen Segelschein, den ich vor sehr, sehr langer Zeit auf einen kleinen Boot auf dem See gemacht habe, erinnerst du dich bestimmt noch. Nun ja, einen Schein braucht man hier wohl nicht zum Segeln und nach einer kurzen Einweisung über Windrichtungen und Wendungen mit und gegen den Wind ging es auch schon auf den etwas größeren See, den Pazifischen Ozean. Erst ganz vorsichtig, langsam und in Strandnähe habe ich mich mit den Katamaran vertraut gemacht. Schließlich befand ich mich ohne professionelle Hilfe auf dem Meer, was zunächst ein mulmiges Gefühl in mir ausgelöst hat. Doch nach kurzer Zeit und mit super Wind wurde die Entfernung größer und das Tempo angezogen. Mit stramm im Wind liegenden Segeln bin ich über die Wellen gedüst. Immer mit dem Ziel möglichst viel Wasser aufs Boot zu spritzen, um ordentlich nass zu werden. Vor lauter Spaß und ohne Uhr wurde aus einer Stunde Leihfrist eineinhalb Stunden und das habe ich dann auch in den Armen gespürt. Denn das Segel die ganze Zeit stramm im Wind zu halten, geht ganz schön auf die Muskeln. 
Heute habe ich Hervey Bay verlassen und bin nach 3 ½ stündiger Fahrt in Brisbane angekommen. 
Nach all‘ der Natur und den einsamen Stränden wirkt die Millionenstadt umso größer und lebhafter. Zum Glück gibt es hier auch viele Parkanlagen, in denen ich entspannen und über Märkte schlendern kann. Ich bin gespannt, wohin mich meine Reise noch so bringen wird. Ich werde dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Ganz liebe Grüße und bis bald,

dein Snicki

PS: Liebe Jessy, Lieber Jonas, liebster Snicki! VIELEN lieben DANK!; dass Ihr uns alle mitnehmt auf Eure tolle Reise! Ein wundervolles halbes Jahr Euch dreien! Kommt gesund und munter zurück! Nicole

Dienstag, 11. Oktober 2016

Shirts für den Schrank vom Sohnemann

.....die letzten Tage sind die Sommersachen endgültig nach gaaanz oben und gaaanz hinten in den Kleiderschrank der Kinder gewandert  - und haben den Hoodies wieder Platz gemacht.
Die nächsten Tage steht das Durchprobieren vor allem der Pullis und der ganzen Shirts an  - in der Hoffnung, dass der ein oder andere Hoodie des letzten Jahres noch passt. 
ABER wie meine Tochter hat auch mein Sohn jetzt schon einige neue Shirts im Schrank liegen, nachem das ein oder andere doch langsam kurz wurde, die ich Euch auch noch gerne zeigen möchte ;-) : 

Was für eine Bilderflut......In meinem Schrank liegen so einige Stoffe, die ich mir die letzten Jahre begeistert gegönnt habe. Gewaschen, weg geräumt - ab und an auch mal in der Hand genommen bei der Stoffsuche - und dann doch lieber noch mal weg gelegt. Wie der Candy-Bugs von Farbenmix etc. - doch so langsam wid es Zeit die Stoffe einfach mal anzuschneiden!! Ansonsten sind die Kinder schlichtweg vom Alter raus. Zumindest habe ich mir das ganz fest vorgenommen! (Bescheuert - ich weiß...hihi...aber beruhigenderweise weiß ich AUCH, dass ich damit nicht alleine dastehe..... - und weiter geht`s:)
Mit ganz lieben Grüßen!!
Nicole


PS: Verlinkt bei:  Made4boysKiddikram, Kreadienstag, HOT, Dienstagsdinge
PS: Schnitte:  Raglanshirt  und  Pepe  vereinzelt mit passendem Beanie - Freebie von Rockerbuben 
PS. Stoffe: Kekero und Stoffladen vor Ort